News Juni

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Berufstätige Paare
Von 1997 bis 2007 haben sich in der Gesellschaft grundlegende Veränderungen vollzogen, wodurch sich das Verhalten von Paaren bezüglich ihrer Berufstätigkeit gewandelt hat. Die Anzahl von Doppelverdienerhaushalten, in denen beide Partner erwerbstätig sind, ist zwischen 1997 und 2007 von 44 % auf 66 % gestiegen. Heute sind zwei von drei Paaren Doppelverdiener. Die Entwicklung der Mentalitäten, vor allem jedoch der Lebensstandard spielen unter den Kriterien, die in der Studie von Ceps/Instead ermittelt wurden, eine wichtige Rolle.
Quelle: La Voix, 19. Juni 2009

Arbeitsbedingungen verschlechtern sich
Eine größere epidemiologische Katastrophe kündigt sich an“, gab Carlo Steffes, Leiter der Abteilung für Arbeitsmedizin im Luxemburger Gesundheitsministerium und Präsident der luxemburgischen AEPS-Abteilung, bekannt.
Zu diesem Schluss kamen die Teilnehmer des Kolloquiums, das vor kurzem von der „Association européenne pour la promotion de la santé“ (AEPS) in Luxemburg veranstaltet wurde. Der steigende Stress, die Arbeitslosigkeit und die Verschlechterung der Lebensbedingungen erfordern Konjunkturprogramme, die soziale Faktoren besser berücksichtigen. Durch Budgetkürzungen in Unternehmen werden Vorbeugungsmaßnahmen im Gesundheitsbereich in Mitleidenschaft gezogen. Die Untersuchungen von Eurofound zu den Arbeitsbedingungen in Europa weisen darauf hin, dass die Zunahme der Arbeitsintensität, der Teilzeitarbeit und befristeter Arbeitsverträge Auswirkungen auf die Gesundheit haben – eine beunruhigende Verschlechterung.
Quelle: La Voix, 19. Mai 2009

Atypische Arbeitszeiten in der Debatte
In Frankreich hat eine von der Direktion für den Forschungs-, Studien- und Statistikbereich des Arbeitsministeriums durchgeführte Studie ergeben, dass zwei Drittel der Arbeitnehmer heute atypische Arbeitszeiten haben. Dabei handelt es sich um eine fortschreitende, irreversible Entwicklung. Im Visier steht vor allem die Sonntagsarbeit. Es sei daran erinnert, dass sogenannte „normale“ Arbeit eine Vollzeitbeschäftigung ist, der tagsüber von montags bis freitags nachgegangen wird. Zwar können viele Arbeitnehmer durch flexible Arbeitszeiten Beruf und Privatleben besser miteinander vereinbaren, doch in finanzieller Hinsicht sind sie damit nicht gut bedient. Atypische Arbeitszeiten werden zur Regel und bedeuten nicht automatisch eine Lohnerhöhung. Warum sollte ein Arbeitnehmer, der diese Arbeitsbedingungen akzeptiert, besser bezahlt werden? Es muss allerdings noch ermittelt werden, welche kurz- und längerfristigen Auswirkungen diese Flexibilität haben wird und ob sie tatsächlich durch eine Ankurbelung des Konsums die Schaffung bzw. Erhaltung von mehreren Tausend Arbeitsplätzen ermöglichen wird.
Quelle: D’Land, 5. Juni 2009

Kurzmeldungen: Das erste Bürgerschaftsforum in Luxemburg
Eine große Premiere für das IMS Luxemburg, das nicht weniger als 600 Unternehmen und Privatpersonen sowie 48 hochkarätige Referenten zum Thema „gesellschaftliche Verantwortung“, das uns wirklich alle betrifft, versammelt.
www.csrluxembourg.com

Praktisch: Editus City
Ein Verzeichnis im Taschenformat mit 360 Seiten, auf denen viele gute Shopping-Adressen zu finden sind. Alle Adressen in Luxemburg und im Großraum der Stadt wurden in neun Themenbereiche eingeordnet. www.edituscity.lu

Luxemburgisch online lernen
www.elearning.lu wird vom Städtenetz QuattroPole (Luxemburg, Saarbrücken, Trier und Metz) finanziert und initiiert. Es handelt sich um einen Selbstlernkurs, bei dem der Schwerpunkt auf mündliche Kommunikation gelegt wird. 50 % seiner Teilnehmer arbeiten in Luxemburg und geben berufliche Gründe für ihr Interesse an. Wenn Sie mitmachen, können Sie bald selbst sagen: « Ech Schwätzen och Lëtzebuergesch ».